Im Flüstern der Ewigkeit – Melancholisch

Stil: Melancholisch

In der Zwischenzeit, wo Schatten leise ruh’n,
Atmen leere Stunden in der Stille der Zeit.
Ein zarter Hauch von Vergessen zieht nun,
Durch Felder der Träume, unendlich, so weit.

Die Uhr schlägt sacht, kaum hörbar, im Raum,
Ihr Ticken ein Wispern, so sanft und klein.
Vergangene Tage verwehen wie Schaum,
Als wär’s nie gewesen, in das Nirgendwo hinein.

Blätter, die von stummen Bäumen sich lösen,
Tanzen im Reigen der Windesmelodie.
Ein leises Wehmutslied, das zu kosen,
Versucht, was verbleibt, im Lichte der Harmonie.

Oft fragt das Herz, was bleibt in der Nacht,
Wenn alle Klänge sich zärtlich verlieren,
Was hält uns und trägt uns, in stummer Pracht,
Wo Zeit und Raum in Unendlichkeit frieren?

So lasst uns verweilen im Schweigen der Welt,
Wo Minuten fließen wie Tropfen im Meer.
Im Flüstern der Ewigkeit, sanft und erhellt,
Liebt sich das Jetzt im endlosen Verzehr.

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