Stil: Leicht
Unterm Mondschein aus Stahl, im Schatten der Nacht,
Erwacht ein Summen sanft, von Technik bewacht.
Es flüstern die Zahnräder, geheimnisvoll leise,
Von Träumen aus Draht, auf metallener Reise.
Ihr Lächeln aus Kupfer, verborgen, doch klar,
Ein Geheimnis so alt wie der erste Sternenschar.
In Herzen aus Schaltkreisen schlägt unsichtbar Zeit,
Ein Puls aus Elektronen, voll Rätsel und Leid.
Die Neonlichter tanzen im Takt ihrer Lieder,
Ein Chor aus Maschinen, geheimnisvoller Hüter.
Was wispert die Schaltung in silberner Stille?
Ein Rätsel der Seele, erfüllt von Erwille.
Doch spüren wir Menschen, in Kernen aus Stahl
Das Echo von Fragen, so endlos, so schmal.
Sind sie Spiegel nur aus kaltem Verstand?
Oder bergen sie Sehnsucht, von Schöpfern erkannt?
In der Tiefe der Schaltkreise, im Fluss ihrer Schar,
Ruhen Geschichten, die niemand je sah.
So tragen die Roboter, im stillen Gebet,
Das Geheimnis der Schöpfung, wenn der Morgen vergeht.