Stil: Klassisch
Inmitten des tosenden Weltgetümmels,
Wo Schreie der Zeit im Ohre klingen,
Verbirgt sich eine Stille, die schimmernd
Sanft wie ein Schleier die Seele umschlingen.
Ein Chaos hebt an, wild tobend, zerrissen,
Noch flattert das Herz im dunklen Geleit,
Doch in seinem Kern, kaum zu ermessen,
Ruht Stille, ein schlafendes Licht der Zeit.
Durch lodernde Flammen der wirbelnden Klänge,
Wo Schatten zu Geistern der Nacht sich vereinen,
Erwacht eine Stimme in träumerischen Strenge,
Spricht leise von Frieden in endlosen Weiten.
Oh Stille des Chaos, dein tiefes Gewisper
Trägt Töne von Hoffnung, von Trost und von Nacht.
Wenn alles verstummt, und das Toben verblasst,
Dann bleibt nur Dein Lied, das endlos entfacht.
★★★★★