Im Fluss der Ewigkeit – Tiefgruendig

Stil: Tiefgruendig

In Schatten tanzen Geister still,
Vergangene Welten, längst vergessen.
Ein Uhrwerk, das die Zeit enthüllt,
Im Ticken alte Seelen messen.

Der Morgen graut, und wir ersehnen
Die Flügel, die uns rückwärts tragen.
Durch Nebel, der aus Träumen webt,
Spür’n wir vergang’ner Zeiten Klagen.

Von Sanduhrkörnern weht die Stimme,
Die längst verklung’ne Lieder singt.
In jedem Ton die Welt erstimme,
Die uns zu fernen Ufern bringt.

Ein Flüstern aus der Tiefe hallt,
Ein Ruf, der uns zurück geleitet.
In Zeiten, wo der Schmerz verhallt,
Und uns die Kindheit neu begleitet.

Durch Epochen wandern wir,
Von Trug und Liebe stets geleitet.
Im Fluss der Ewigkeit verlieren
Sich Raum und Zeit in Zärtlichkeiten.

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