Stil: Episch
Im Fluss der Morgenzeit, wo Schatten tanzen,
Erwacht die Seele, unberührt und weit.
Im Spiegelbild vergang’n, das Wandern ganz,
Ein Traum aus Licht, von Hoffnung still begleitet.
Verwebt die Sterne in das Haar der Nacht,
Die Zukunft formt sich aus der Zeiten Scherben.
Die Sehnsucht ruft, ein Feuer, das erwacht,
Ein Fluss, der stets nach neuen Ufern streben.
Das Herz aus Glas, es sucht den hellsten Schein,
Die Fragen flüstern in der Dunkelheit.
Wer bin ich in der Zukunfts fremdem Sein,
Ein Echo nur, gefangen in der Zeit.
Im Fluss der Morgenzeit, ein Ruf erklingt,
Die Grenze löst sich auf, es blüht die Welt.
Die Zukunft, eine Bühne, die uns bringt
Ein Schauspiel tief, das unsre Seele hält.
★★★★★