Stil: Melancholisch
**Erstes Licht**
Die Sonne bricht durch dichte Kronen,
Ein Strahlenmeer von Gold und Glühn,
Das Morgenlied der Lerchen wohnen,
Wo sanft der Tau im Gras erblühn.
**Lebendiges Flüstern**
Ein Wispern zieht durch Wälderhallen,
Die Wurzeln tief, die Zweige weit,
Im Atem der Natur, dem allen,
Ein zarter Hauch von Ewigkeit.
**Fluss der Zeit**
Die Wasser eilen über Steine,
Ihr Tanz ein Lied von Fern und Nah,
Wo klare Fluten, kühle Reine,
Den Wandel tragen, immerdar.
**Ungezähmtes Sein**
Der Sturm, er bäumt sich auf mit Wonne,
Entfesselt seine rohe Macht,
Er trägt im Herzen große Sonne,
Der Wildnis Freiheit still entfacht.
**Vergängliche Pracht**
Die Blätter tanzen ihren Reigen,
Im bunten Traum von Herbstesglanz,
Und zeigen uns das stille Zeigen
Von Leben, das dort formte Kranz.
**Ewige Ruhe**
Im Winter birgt die Welt sich zärtlich,
Ein stiller Mantel deckt das Land,
Und in der Kälte, rein und gebärdlich,
Die Stille wacht mit sanfter Hand.
**Schlussakkord**
Natur, du endlos tiefe Gabe,
Ein Lied von Anbeginn der Zeit,
In deinem Schoß, voller Farbe,
Birgt sich die Wahrheit und das Leid.