Stil: Symbolisch
In tiefen Schatten, wo die Eichen stehen,
Birgt sich die Stille, sanft und klar,
Ein Wispern, das durch Halme geht,
Ein Hauch von Frieden wunderbar.
Die Fährten alter Träume weben
Ein Gewebe aus Moos und Zeit,
Flüsternd neigt sich das alte Leben
Zur Erde, die kein Wort befreit.
Das Dämmern zieht durch dichte Zweige,
Ein silbern Licht, so zart und rein,
Wie Mondenschein auf stiller Waage
Wiegt es die Seele fein und klein.
Die Stimmen schweigen, doch das Herz spricht,
Wo die Wurzeln sich im Dunkeln verlieren.
Ein Ort, der den Atem der Welt bricht,
Ein Ort, den Tränen in Träume führen.
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