Stil: Symbolisch
In der Mitte des tobenden Kampfes steh ich,
Wo die Winde sich zu wahnsinnigen Tänzen verbinden,
Ein Orchester aus donnernden Stimmen, das spricht,
Und im Wirbel der Welt geborgen mich finden.
Die Wolken, wie verschlungene Gedanken, ziehen,
Durch ein Meer aus grauem, wildem Zorn,
Lichtblitze wie Träume, die in meine Seele fliehen,
Und Hoffnung entfacht aus der Dunkelheit von vorn.
In diesem Chaos lebt eine Schönheit, ein Reiz,
Ein Funke der Schöpfung, der alles neu erfindet,
Verloren doch führend, heimlich und heiß,
Ein Lied der Freiheit, das sich an Grenzen bindet.
Oh, die Straße, die im Nebel sich verbirgt,
Wo Wege sich wandeln, im Ungewissen verloren,
Die Flügel der Phantasie, die im Winde schwirrt,
Und durch die Risse des Gewebes neu geboren.
Ein Flüstern, ein Raunen, ein Schrei voller Last,
Die Fesseln der Ordnung zerbrechen und fliegen,
Die Mauern der Vernunft fallen in hast,
Um die Farben des Unbekannten zu wiegen.
Die Fluten der Ozeane steigen und sinken,
Die Erde bebt, doch in diesem Tanz der Macht,
Wächst die Stärke, die aus Chaos kann trinken,
Ein Herz, das sich im Wandel entfacht.
Im Wirbel der Elemente, wo alles entblößt,
Finden sich die Stücke, die das Ganze formen,
Das Chaos als Meister, der Wunder erlöst,
Und im Sturm der Zeiten neue Welten besorgen.
Denn in der Tiefe der Unordnung, dort liegt,
Die Kraft, die im Bruch neue Pfade eint,
Ein Kreislauf des Erschaffens, der Leben wiegt,
Und die Stille nach dem Sturm uns vereint.
So steh ich im Auge der chaotischen Macht,
Ein Staubkorn im riesigen, wirbelnden Spiel,
Doch finde in der Unruhe die wahre Pracht,
Und in der wilden Freiheit das wahre Ziel.