Im Herzschlag der Erde – Düster

Stil: Düster

In des Waldes tiefem Raunen,
ein Flüstern, das die Seele fühlt,
glühen Bäume, ein sanftes Staunen,
wenn der Morgen gold’ne Träume füllt.

Blumen neigen sich im Winde,
wie Liebesbriefe zur Erde geschrieben,
jede Farbe, eine stille Stimme,
im Chor der Schönheit, heimlich verblieben.

Ein Fluss ergießt sich wie ein Sehnen,
mäandert sanft durch Fels und Tal,
trägt Geschichten, alte Tränen,
der Zeit entbunden, endlos, karg und schmal.

Der Himmel öffnet seine Auen,
wenn Abendrot die Welt umarmt,
Sterne wie Gefährten schauen,
und die Nacht, die uns sanft wärmt.

So steht die Natur in stillem Streben,
dem Herzschlag gleich, im ewigen Spiel,
sie schenkt uns Staunen, Raum zum Leben,
von ihr getragen, im endlosen Gefühl.

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