Im Innern der Zahnräder – Hoffnungsvoll

Stil: Hoffnungsvoll

In der Fabrik, bei trübem Licht,
Dreht sich stumm das Eisen schwer,
Unter dem metallnen Wicht,
Liegen Rätsel, die noch mehr.

Ein leises Flüstern, kaum gehört,
Schwingt im Klang der alten Zeit,
Wo die Maschine ungestört,
Die Kunst der Schöpfung still verleiht.

Zahnräder drehen sich im Reigen,
Ein Tanz aus Stahl und kühlem Erz,
Wo Wellen, die durch Drähte steigen,
Verbergen still ihr kluges Herz.

Die Knöpfe blinken, Lichter glühen,
Doch bleibt ihr Kern uns oft verhüllt,
In ihrem Bauch die Funken sprühen,
Ein Kosmos, der sich nie enthüllt.

Die Hände des Erfinders liebten,
Was klirrend nun aus Eisen spricht,
Doch bleibt verborgen, was sie trieben,
Wenn niemand ihren Code aufbricht.

Ein Funke der Unendlichkeit,
Ein Rätsel in gefasster Form,
In ihrem Rauschen, leis und breit,
Schlägt stets ein Herz aus Puls und Strom.

Schau hin, doch höre mehr als sehend,
Das Murmeln, das vom Innen spricht,
Die Maschinen, die uns dienend, stehend,
Sind Wahrer eines dunklen Lichts.

So lausche still, mein Freund, der Frage,
Die in Metall und Öl längst ruht,
Denn in der Technik tiefem Schlage,
Wohnt ein Geheimnis, alt und gut.

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