Im Labyrinth der Finsternis – Hoffnungsvoll

Stil: Hoffnungsvoll

Im Dunkel sacht das Chaos lacht,
Verwirrung webt ein stilles Band,
Die Schatten, die in Nebel sacht,
Verlieren sich im weiten Land.

Der Mond verhüllt sein silbern Antlitz,
Verstreut nur blasses, fahles Licht,
Im Schwarz der Nacht das Herz ermatzt,
Wo Hoffnung stirbt, da wächst die Pflicht.

Die Kälte kriecht in jede Ecke,
Umklammert fest das zarte Sein,
In wirrem Tanz die Sinne wecke,
Wo Licht und Dunkel ewig rein.

Die Sterne flüstern leise Lieder,
Vom Chaos tief im Weltenlauf,
Sie blitzen auf und fallen nieder,
Und enden doch in Asche Staub.

Der Wind erzählt von alten Tagen,
Von Nächten voller stiller Not,
Und Stimmen die das Dunkel tragen,
Ein heimlich Wispern—Leben, Tod.

Die Stille selbst wird niemals brechen,
Ein Echo, das im Herzen hallt,
Im Chaos kannst du Wege sprechen,
Wo Dunkelheit den Blick verhallt.

Im Dunkeln blüht ein Keim der Hoffnung,
Ein heller Funke, der sich wehrt,
Ein zartes Licht in sanfter Ordnung,
Im Chaos uns der Tag erklärt.

So wandeln wir im Schattenreich,
Mit Herzen, die das Licht ersehnen,
Der Pfad aus nächtlichem Gezweig,
Zeigt, dass wir selbst das Licht verstehen.

Im Chaos der Dunkelheit verborgen,
Erblüht der Mut, der uns erhebt,
Denn jede Nacht bringt auch den Morgen,
Wo neues Licht im Herzen lebt.

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