Im Licht der Hoffnung – Episch

Stil: Episch

In tiefen Nächten, wo die Schatten kreisen,
Ein Flüstern dringt aus fernem Raum,
Ein Funke will die Dunkelheit zerreißen,
Und bricht hervor wie junger Blütentraum.

Die Sterne singen leise alte Lieder,
Ihr Glanz umhüllt das müde Herz,
Als silberner Schleier fällt die Hoffnung nieder,
Und lindert sanft den brennenden Schmerz.

Ein Morgenrot, das sich am Horizont erhebt,
Gibt seinen gold’nen Glanz dem Erdengrund.
Für jeden, der in schweren Stunden lebt,
Verspricht es still des Lebens Neubeginn und Rund.

Aus kahlen Zweigen sprießen grüne Blätter,
Ein Windhauch trägt der Wiesen Kuss.
Das Herz, befreit von Ketten und Gewitter,
Erkennt die Hoffnung im verschlaf’nen Fluss.

So lüftet sich der Schleier blasser Tage,
Und strahlend hell ist jede Fahrt,
Denn Hoffnung gibt, was keine Stimme sagte,
Ein Licht, das ewig leuchtet — zart.

★★★★★