Stil: Philosophisch
In der stillen Zeit, da Nacht sich neigt,
Erhebt sich sanft ein froher Klang,
Ein Chor aus heit’ren Reimen steigt,
Ein Lächeln zieht durchs Land entlang.
Die Schneeflocken tanzen in lustigem Reigen,
Wie Worte, die hüpfen von Vers zu Vers,
In der Kälte der Nacht wärmend sie zeigen,
Dass Freude das Herz der Weihnacht verwehrt.
Mit Worten, so leicht wie der Zucker der Plätzchen,
Mit Reimen, so schnell wie der Schlitten des Manns,
Der Rote, der lachend und zwinkernd bei Schätzchen
Die Freude des Festes erweckt im Glanz.
O Tannenbaum, flüsterst du leise Gedichte,
Im golden geschmückten, festlichen Kleid?
Im Kerzenschein laufen die lustigen Geschichten,
Vom Stern, der vom Himmel zur Erde sich neigt.
In der Krippe, beim Kind, das in Heu leicht entschlummert,
Sich Engel versammeln, mit Schmunzeln dabei,
Die Weisen aus Osten haben gleich humorvoll vernommen:
„Das Licht der Welt kam als humorvoller Spross herbei.“
Auch der kluge Esel tritt ein im Reigen,
Mit einem Wiehern, das klingt wie Gesang,
Er teilt seine Reime, so witzig und eigen,
Dass Hirten und Könige lachen – und lang.
Doch ach, welche Wunder birgt Lachen im Herzen,
Zur Weihnachtszeit, wenn die Welt still verharrt,
Es lindernder Balsam für sorgvolle Schmerzen,
Ein Stern in der Nacht, der das Dunkel umgarnt.
So lauschen wir still den kurzen Gedichten,
Die leuchten im Dunkel wie Sterne zur Nacht,
Und wissen, es sind jene heiteren Geschichten,
Die uns zur Weihnacht die Freude gebracht.