Stil: Klassisch
In digitaler Weite, so fein gesponnen,
Ein Netz aus Flimmern, aus Lichtern und Flut,
Wo die Bilder von gestern zusammenkommen,
In pixeliger Stille, in fragiler Glut.
Die Stimmen der Ahnen, so nah und doch fern,
Erklingen im Takt der digitalen Zeit,
In Bytes und in Bits, im flüchtigen Stern,
Verweben sich Erinnerungen im endlosen Kleid.
Ein Foto, ein Lächeln, das längst schon vergangen,
Doch lebendig bewahrt im digitalen Raum,
Die Vergangenheit ruht in unsichtbaren Wangen,
Erwacht in der Stille, im virtuellen Traum.
Die Seiten, die Blätter, die kaum noch knistern,
Sind jetzt nur noch Daten, die ewig bestehen,
Geschichten von gestern, die niemals verwittern,
Berühren die Herzen, sind leicht zu verstehen.
Wo der Großvater spricht mit dem Enkel in Bildern,
Und die Mutter ihr Lied in den Ether schickt,
Da weben sich Träume, die nie mehr verwildern,
Das Internet der Erinnerung, das stets uns erquickt.
Hier die Liebe, die Hoffnung, das Leid und die Freude,
In festem Gewebe aus Daten und Herz,
Ein Netz, das die Zeiten verknüpft, ohne Reue,
Ein Spiegel der Seelen in digitalem Schmerz.
Die Wellen der Daten, die ewig sich falten,
In unendlichem Raum, der niemals versiegt,
Halten die Geschichten, die nicht mehr verhallen,
Ein digitales Archiv, das ewig wiegt.
So wandern wir weiter in diesem Geflecht,
Mit jedem Klick, mit jedem Blick,
In der Weite des Netzes, bleibt alles gerecht,
Das Internet der Erinnerung, unser zeitloses Glück.