Stil: Romantisch
In digitalen Fluren, still und weit,
Verbirgt sich das Netz der Dunkelheit.
Ein Reich aus fernem Licht und Glanz,
Wo Flüstern webt den stummen Tanz.
Im Wirrwarr der Bits und Bytes,
Hört man Schreie, sieht kein Leid.
Gesichter sind maskierte Scherben,
Verlorene Seelen, die sich verbergen.
Die Gassen kalt, von Nebel schwer,
Kein Sonnenstrahl dringt dorthin mehr.
In Schatten wandern Geister stumm,
In der Dunkelheit, unsichtbar, ohne Ruhm.
Echos hallen durch das stille Land,
Geflüster von Sehnsucht, von Unverstand.
Ein Ort, wo Worte Schatten küssen,
Wo Wahrheit flieht und Lügen müssen.
Im Netz der Dunkelheit, geheim,
Aus Einsamkeit wächst lauter Schrein.
Hier herrscht die Zeit, doch steht sie still,
Ein Ort, wo niemand wirklich will.
Verborgen in der Dunkelheit,
Weiß niemand, wer er wirklich sei.
Ein Labyrinth aus Glanz und Schein,
Verführerisch und doch allein.
So zieht das Netz, der dunkle Sog,
Das Licht wird schwach, der Tag entzogen.
Doch irgendwo, am Rand der Nacht,
Glüht Hoffnung, die den Morgen entfacht.
Flammen tanzen, das Dunkel bricht,
Ein erster Strahl des Tageslicht.
Denn selbst im tiefsten Schattenreich
Gebiert die Finsternis den Neuanfang zugleich.