Stil: Klassisch
Im digitalen Meer, so weit und klar,
Wo Träume weben ihr unsichtbar‘ Band,
Der Klick ein Hauch, ein flüchtiger Star,
Doch plötzlich, verloren im Sand.
Im Wirbel der Pixel, das Flüstern verhallt,
Ein Echo der Welten, die einstlich vereint,
Der bittere Klang, der mein Herz erschallt,
Die Stimmen, die einst uns gemeint.
Dort rannen die Daten, wie Flüsse, so rein,
Und Lächeln, die drangen durch Glas und durch Licht.
Doch jetzt steht die Zeit still, kein sanftes Design,
Kein Flüstern in Drähten, kein sehnsuchtsvoll‘ Gesicht.
O verlorenes Netz, du Spinn‘ aus Verlangen,
Wo einst unsere Seelen in Freiheit entflohn.
Die Leere, die blieb, hat das Herz nun gefangen,
Ein Traum nur verweht, im digitalen Ton.
★★★★★