Im Netz der Zeit – Düster

Stil: Düster

In digitaler Flut aus Bits und Träumen,
Gewebt aus Pixeln, die Vergangenheit spricht,
Durch die Fasern des Netzes tanzen die Räume,
Erinnerung webt ihr unendliches Licht.

Wo verlorene Sekunden in Daten erwachen,
Klingt die Melodie der vergessenen Tage,
Im Fluss der Bilder, in stillen Gemachen,
Finden wir Trost, wenn das Herz zu verzagen vermag.

Ein Echo der Stimmen, längst verebbt in der Zeit,
In digitaler Ewigkeit gehalten und treu,
Hier, wo das Flüstern der Geschichte nicht schweigt,
Erblüht die Erinnerung, im endlosen Neuland neu.

Doch im Netz der Erinnerung, das zart und brüchig,
Listet der Verlust auf unsichtbarem Grund,
Wie ein Wandern von Schatten, mal klar, mal flüchtig,
Im Strom der Daten ein Herzschlag, lebendig und rund.

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