Im Schatten der alten Bäume – Hoffnungsvoll

Stil: Hoffnungsvoll

Im Schatten der alten Bäume,
Wo das Moos die Erde küsst,
Liegt ein Wald der stillen Träume,
Den die Zeit fast ganz vergisst.

Ein Rascheln in den Ästen,
Wie die Flüsterei der Zeit,
Die Stimmen aus dem Heute,
Sind hier fern und weit.

Die Wurzeln, tief vergraben,
Bewahren all die Geschichten,
Von Zeiten, die einst waren,
Von längst verblich´nen Lichten.

Ein Reh huscht durch die Ewigkeiten,
Die Schatten tanzen leise.
In diesem Wald der alten Zeiten
Liegt Erinnerung auf Reise.

Die Bäume haben vieles gesehen,
Die Jahre, wie sie ziehen,
Vom Leben, das einst hier geschehen,
Von Mensch und Tier und Bienen.

Die Blätter flüstern Märchen,
Von Königen und Schlacht,
Vom Licht der fernen Sternen,
Vom Feuer der ersten Nacht.

Ein Wispern aus der Ferne,
Klingt in der Dunkelheit,
Der Wald der alten Sterne,
Birgt Geheimnisse der Zeit.

Wenn der Mond die Wege beleuchtet,
Und das Abendrot verblasst,
Dann webt der Wald Geschichten,
Wie ein uralter Schatz.

Im Schatten der alten Bäume,
Wo die Seele still verweilt,
Spürst du die Kraft der Träume
Und die Magie, die hier verweilt.

Zieh ein, zu lauschen und zu staunen,
Lass das Herz sich öffnen weit,
Im Wald der alten Zeiten,
Im sanften Schoß der Zeit.

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