Im Schatten der Angst – Tiefgruendig

Stil: Tiefgruendig

Im Dunkel wohnt ein stilles Flüstern,
ein Wort, das tief im Herzen ruht.
Es zieht durch nächtliche Gefilde,
und webt aus Sorgen ein dunkles Tuch.

Die Angst, sie trägt ein altes Kleid,
aus Nächten, die kein Ende finden.
In ihren Augen glimmt die Zeit,
die Hoffnung und Verstand verbindet.

Sie schleicht sich ein, ganz leise, sacht,
wenn Mondlicht durch die Fenster dringt.
Sie raubt dem Mut die letzte Kraft,
und nährt sich von dem, was uns bedrängt.

Ein Schatten, der uns nie verlässt,
begleitet uns auf leisen Sohlen.
Manch einer nennt sie einen Test,
doch bleibt das Herz nur schwerlich wohl.

In ihr liegt eine zarte Macht,
die uns zu neuem Denken zwingt.
Sie zeigt die Schwäche, birgt die Fracht,
die uns am Abgrund zögernd bringt.

Doch seht nur, fern am Horizont,
das erste Licht des Morgenrots.
Im Zwielicht, wo die Furcht zerbricht,
beginnt der Neubeginn — so groß.

Ein zärtlich‘ Flüstern in der Nacht,
erzählt von Mut und Zuversicht.
Die Angst, sie hat ein altes Kleid,
doch der, der weiß, verliert sich nicht.

Und so beschreitet man den Weg,
im Kreise von des Lebens Tanz.
Der Tag erwacht, die Furcht vergeht,
das Herz, es lebt — im neuen Glanz.

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