Stil: Leicht
Wenn die Sonne tief steht,
Und die Schatten lang,
Wird sichtbar, was uns umgeht,
Ein verborgener Drang.
Die Armut streckt die Hände aus,
Wie ein Nebel, dicht und grau,
Sie nistet sich in jedem Haus,
Wo Sorgen bauen ihre Schau.
Der Tisch gedeckt mit leerem Brot,
Das Herz gefüllt mit schweren Lasten,
Die Zeit rinnt leise, ohne Not,
Doch die Hoffnung bleibt verblassen.
Kinder lachen mit müden Augen,
Die Spiele unbeschwert und leicht,
Doch die Sorgen, die sie tragen,
Sind wie Schatten, die sie erreicht.
Das Lachen der Welt bleibt außen vor,
Die Dunkelheit dringt leise ein,
Die Träume fliegen weit empor,
Doch die Realität zieht sie klein.
Ein Lichtstrahl, der durch Wolken bricht,
Ein Herz, das gibt, was es kann,
Erhellt die Schatten, Stück für Stück,
Und zeigt, was Menschlichkeit ersann.
Doch im Schatten der Armut, dicht,
Sehen wir den Kampf ums Dasein,
Wo Hoffnung flüstert: „Verlier mich nicht,“
Und Liebe malt den Sonnenstrahl hinein.
Gemeinsam weben wir ein Band,
Aus Teilen, die zusammenstehen,
So erheben wir unser Land,
Und lassen Schatten, Schatten gehen.
Die Armen sind mehr als die Zahl,
Menschen mit Herz, mit Mut und Traum,
Ein Gedicht, ein Zeichen, einmalig,
Damit die Welt hört ihren Raum.
Im Schatten der Armut, da blüht,
Ein neuer Morgen, leuchtend hell,
Die Liebe, die sich nicht verbügt,
Ein Licht, das Schatten brennt so schnell.