Stil: Emotional
In sanften Tälern schweigt das Licht,
Die Berge ragen, stolz und weit,
Ein Meer aus Stille, das zerbricht
Des Herzens Unrast, Zeit und Leid.
Die Gipfel träumen hoch im Blau,
Wo Wolken Schleier zart verwehn,
Ein kühner Adler, einsam, rau,
Umkreist die Höhen, stark und schön.
Im Tal versiegt des Windes Hauch,
Die Wälder ruh’n in tiefem Grün,
Ein Bach, der leise plätschert, auch
Erzählt von Frieden ohne Blühn.
Der Abend malt im letzten Glanz
Ein Bild von Ruh, so rein, so klar,
Die Berge flüstern still im Tanz
Von Ewigkeit und Wunderschaar.
Hier wohnt der Seele zarte Ruh,
Der Geist erhebt sich, frei und weit,
In diesen Höhen ohne Wu
Versinkt der Lärm, vergeht die Zeit.
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