Stil: Ruhig
Wenn der Abend sanft sich neigt,
Und das Licht dem Dunkel weicht,
Kommt die Stille, die verweilt,
In der Nacht, die Einsamkeit.
Der Mond wirft blasse Silberschimmer,
Sterne flüstern, fern und leise,
Doch die Welt, sie wirkt so trüb und stiller,
Als ob sie längst vergessen sei.
Winde säuseln durch die Zweige,
Flüstern Geheimnisse dem Dunkel zu,
Und die Schatten, die sich neigen,
Hüllen alles in dunkle Ruh.
Die Straßen leer, die Häuser schweigen,
Fenster blicken blind hinaus,
In der Ferne Hunde bellen,
Doch niemand sieht, niemand hört.
Die Dunkelheit wird zur Geleiterin,
Führt sanft durch stille Träume,
Doch bleibt das Herz doch oft alleine,
In endlos tiefen Raum, versäumt.
Sogar der Glanz der Sternenkerzen,
Kann nicht erhellen jene Leere,
Die tief im Innern eines Herzens,
In der Nacht zur Stille kehre.
Oh, Dunkelheit, du stiller Zeuge,
Verbirgst, was Tageslicht enthüllt,
Doch in der Einsamkeit und Weite,
Wird die Sehnsucht kaum gestillt.
Möge einst der Morgen grauen,
Und die Dunkelheit verziehen,
Dass die Wärme wiederfinden
Können, die in der Nacht verblüht.
So wandeln wir durch Schattenreiche,
Durch nächtliche, verborgne Hallen,
In der Hoffnung, dass der Morgen
Uns befreit von nächtlichem Fallen.