Stil: Leicht
**Strophe 1:**
In Nächten, wo die Winde wehn,
Erzählt die Dunkelheit allein,
Von einem Flüstern, kaum zu sehn,
Das tief in unserm Herzen keim‘.
**Strophe 2:**
Ein Wispern, das die Stille bricht,
Ein Schatten, der uns sacht umfängt,
Das Angesicht ein zartes Licht,
Das mit der Dunkelheit sich drängt.
**Strophe 3:**
Die Angst, ein Vogel ohne Nest,
Der flatternd durch die Seele zieht,
Ein Rätsel, das sich nicht ermess’t,
Ein Tanz, den nur das Herz versteht.
**Strophe 4:**
Verborgene Worte, ungehört,
Wie Blätter, die im Winde wehn‘,
Das Herz erzittert, ungestört,
Im Takt der Sehnsucht nach Verstehn‘.
**Strophe 5:**
Doch hinter jedem bangen Blick,
Liegt auch ein leiser Hoffnungsschimmer,
Ein Flüstern, das die Nacht durchbricht,
Und uns erlöst vom Angstraum immer.
**Strophe 6:**
So wandeln wir im Schattenreich,
Der Angst, die uns zum Staunen bringt,
Bis eines Tages warm und weich,
Ein neuer Morgen in uns singt.
**Strophe 7:**
Dann fällt der Schleier, sanft und klar,
Das Rätsel löst sich auf im Licht,
Die Angst, die einst in uns war,
Verblasst, verliert ihr finstres Gesicht.
**Schluss:**
Ein Geheimnis bleibt es dennoch stets,
Die Angst, die uns zu Menschen macht,
Denn in der Tiefe, wo sie lebt,
Schlägt unser Herz, bewacht vom Nacht.