Im Schatten der Vergangenen – Symbolisch

Stil: Symbolisch

In dämmernd sanften Traumesstunden,
wo Zeit die zarten Fäden spinnt,
schwebt Einsamkeit in stillen Runden,
wo nur der Geist des Gestern singt.

Ein blasser Mond, der keinen Namen,
verhüllt sich sacht im Nebelschleier.
Er flüstert leis von alten Dramen,
von Herzen, einst ein wilder Feuer.

Die Bilder tanzen, silbermüde,
gleich welkes Laub im Herbsteswind.
Ein Echo, das die Stille hütet,
erzählt von dem, was nie zerrinnt.

Doch nun die Welt in Nebel schwimmt,
des Tages Licht längst ausgehaucht,
wo Sehnsucht still die Brust erklimmt,
und schweigend Nacht die Träume taucht.

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