Stil: Emotional
In einem Schleier aus verlorenen Tagen,
Erwacht die Sehnsucht, tief in mir,
Ein Flüstern, das die Herzen tragen,
Ein Echo längst verblass’ner Zier.
Von zarten Fäden Erinnerung gewebt,
Durch Nächte zieht ihr leises Licht,
Vergangenheit, die niemals schläft,
Im Dunkel strahlt sie, doch zerbricht.
Ein Duft aus Sommerwind und Blüten,
Verweht, doch nicht aus Sinnen ganz,
Im stillen Traum noch stets behüten
Die Bilder jenes ersten Glanz.
Wo Melancholie die Seele küsst,
Ein Sehnen aus der Ferne ruft,
Erinn’rung schlägt mit sanftem List,
Die Brücke, die das Jetzt besucht.
Im Herz ein Fluss aus stillen Tränen,
Der Sehnsucht nie genährtes Glühn,
Ein Streben nach dem Unbekannten,
Ein Hoffen, nie erreichtes Ziel.
★★★★★