Im Schoss der leisen Nacht – Verspielt

Stil: Verspielt

Im Schoss der leisen Nacht erwacht das Sein,
Ein Hauch von Ewigkeit, in Stille sanft entflohn.
Geburt, ein Flüstern, zart und ungemein,
Im Schatten jener Zeit, die still und schon.

Die Stille, wie ein Mantel, breitet aus
Den seidenweichen, friedensvollen Schlaf.
Ein Weltenrausch verstummt im kleinen Haus,
Wo neues Leben flüstert, doch nicht traf.

Ein erster Atemzug, ein sanftes Streichen,
Im Dunkel blüht der Seele zartes Licht.
Die Welt, sie bleibt in Staunen wohl erbleichen,
Wenn neues Leben bricht des Dunkels Pflicht.

Die Nacht birgt tausend Worte, unerhört,
Im Flüstern der Geburt, das Herzen rührt.
Ein Hauch von Anfang, der die Zeit betört,
Wo Stille singt und laut den Tag verziert.

★★★★★