Im Strom der Zeiten – Nachdenklich

Stil: Nachdenklich

Im Fluss der Traumgespinste, kühn und weit,
Wo Schatten tanzen, Licht sich still entfaltet,
Steigt auf der Mut, der Zeiten Schleier teilt,
Ein Herz, das in den Sturm der Stunden waltet.

Die Uhr tickt leise, unermüdlich fort,
Der Sand im Glas verrinnt in stetem Fluge,
Doch Menschenhand trotzt tapfer jedem Ort,
Mit Mut bewaffnet, in des Lebens Zuge.

Ein Wagnis ist die Zeit, ein offnes Meer,
Der Wellen Spiel, das uns mit Hoffnung ruft,
Und Widerstand, der uns führt immermehr,
Ein Flüstern in der Nacht, das alles schuft.

Doch schwebt in all dem Wandel ein Gefühl,
Das ewig flammt, uns treibt mit heißem Blut,
Die Zeit mag fliehen, wandeln das Gefühl,
Was bleibt, ist unser unbeugsamer Mut.

★★★★★