Stil: Symbolisch
Im Mantel der Nacht, wo die Stille erwacht,
Webt das Chaos ein zartes Geflecht.
Verloren im Tanz aus Licht und Schatten,
Erzählt uns die Dunkelheit von ihrem Recht.
Der Wind flüstert leise, sein Klang ist voll Macht,
Er singt von Geheimnissen, die niemand je fand.
Die Sterne, verstreut auf der schwarzen Leinwand,
Zittern wie Träume, die niemand verstand.
Im Dunkel versinken die Zweifel der Welt,
Vergessen, was gestern die Ordnung gebar.
Die Schatten greifen wie Hände ins Leere,
Und tragen die Seelen davon, Jahr um Jahr.
Ein Wispern erklingt aus verborgenen Ecken,
Ein Echo von Wesen, die niemand je sah.
Sie tanzen und lachen, sie rufen und necken,
Verlockend, verführerisch, sonderbar nah.
Das Chaos der Dunkelheit bleibt unergründlich,
Es lockt mit Versprechen, die niemand entflieht.
Ein Meer aus Gedanken, unendlich und mündlich,
Das Herz der Nacht schlägt, das Dunkel obsiegt.
Doch in diesem Wirbel aus Zwielicht und Traum,
Wächst auch ein Funke der Hoffnung empor.
Denn im Chaos erkennen wir letztlich den Raum,
Für Neues, für Stärke, für Leben im Chor.
So wandeln wir weiter durch schwarze Gefilde,
Umarmt von der Nacht, doch nicht ohne Licht.
Denn selbst im Chaos, das alles verhüllte,
Erstrahlt stets ein Stern und flüstert: Verzicht nie auf Sicht.