Im Wirbel des Chaos – Nachdenklich

Stil: Nachdenklich

In der Stille erwacht das wilde Toben,
Zerfetzt die Ordnung, die die Welt umfasst.
Kraftvoll und mächtig, vom Sturm gehoben,
Tanzt das Chaos, vielstimmig und ohne Rast.

Ein Feuerball, der Grenzen überschreitet,
Aus Funken glüht die Nacht zum hellen Tag.
Die Schöpfung selbst zu neuem Ziel geleitet,
Ein Blitz, der alte Mauern niederbrach.

Im Rausch der Farben, die sich überlappen,
Verliert die Welt ihr festes, starres Kleid.
Doch in der Tiefe, jenseits unsrer Kappen,
Liegt Schönheit, die aus Asche sich befreit.

O Herz, ergreife das, was ungezähmt,
Was in der Zerstörung neues Leben träumt.
Im Wirbel des Chaos, alles neu benannt,
Geboren aus der Nacht, aus Leid versäumt.

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