Im Zwielicht der Bande – Ruhig

Stil: Ruhig

Verwirbelte Schatten im Fluss der Zeit,
Ein Flüstern von gestern, das niemals entweicht,
Verwoben mit Liebe und heimlichem Leid,
Im Haus unserer Ahnen, still und verneigt.

Die Wände halten Erinnerungen fest,
Ein Echo von Lachen, ein Hauch von Schmerz,
Die Schatten tanzen, ungebeten und dreist,
Mit jedem Herzschlag, mit jedem Herz.

Doch aus diesem Dunkel, ein Licht sich erhebt,
Die Hoffnung gebiert aus der Asche der Nacht,
Ein Seufzen, ein Knistern, ein Wunsch, der noch lebt,
Die Schatten auf Lichtinseln zart und bedacht.

Im Zwielicht der Bande, die Zeit bleibt nicht stehn,
Die Schatten verschmelzen, ein ruhender Fluss,
Familiengeheimnis, Versprechen verweht,
Und dennoch, in Liebe, ein Heimatgruß.

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