In den Schatten der Stille – Symbolisch

Stil: Symbolisch

Im dämmernden Licht, wo der Nebel sich hebt,
Schleicht die Trauer, die stille, die tief in uns webt.
Sanft flüstern die Winde von vergessener Zeit,
Wo das Herz noch im Schatten vergangener Leid.

Der Mond wirft sein Silber auf kalten Altar,
Wo die Tränen der Sehnsucht gefrieren, so klar.
Mit zitternder Stimme singt der Nachtvogel leis,
Von Vergänglichkeit, die uns im Innern zerreißt.

Die Wälder im Schweigen, sie halten den Atem,
Als ob selbst die Natur wollt’ die Trauer begraben.
Doch zwischen den Bäumen, im fahlen Schein,
Erblüht aus der Dunkelheit stumm der sein.

Inmitten der Stille, wo die Seelen sich finden,
Verweben sich Schatten, die sanft uns umwinden.
Und obwohl die Trauer im Herzen verweilt,
Hauch Hoffnung von Ferne die Dunkelheit teilt.

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