Stil: Minimalistisch
Im fernen Himmel braut sich’s an,
Ein Flüstern, das die Nacht durchdringt,
Ein Sturm zieht auf, beginnt sein Bann,
Und seine Macht die Erde zwingt.
Die Wolken dunkel wie das Meer,
Ein Wellenritt im Himmelszelt,
Der Wind erzählt von Leid und mehr,
Während der Regen niederfällt.
Die Schatten tanzen wild und frei,
Sie jagen durch das stille Land,
Die Bäume biegen sich dabei,
Im Griff der unsichtbaren Hand.
Ein Blitz zerreißt das Firmament,
Erschüttert alles was da ruht,
Der Donner brüllt, ein Monument,
Das kühne Herz und Seele sucht.
Doch in dem Sturm, im wilden Lauf,
Verbirgt sich Ruhe, tief und klar,
Die Schatten zeigen den Verlauf,
Der Sturm birgt mehr als Lärm und Gefahr.
Denn wenn der letzte Tropfen fällt
Und Stille über das Land sich legt,
Dann zeigt der Sturm, was wirklich zählt —
Das Leben, das im Schatten schläft.
So wandert nun der neue Tag,
Durch frisch gewaschene Alleen,
Der Sturm, er zog dahin und mag
In Schatten seine Spuren sehen.