Stil: Bildhaft
In der Stille liegt ein Schweigen,
tief im Herzen, kaum erträglich,
wenn der Tag den Glanz verliert,
und die Nacht die Seele trifft.
Ein sanfter Wind durch kahle Bäume,
flüstert leise, spricht von Träumen,
die im Schatten nun verweilen,
still verweht in weiten Weiten.
Die Tränen fallen ohne Laut,
wie stille Tropfen aus den Wolken,
jeder einzeln, ein Gefühl,
in der Dunkelheit verloren.
Ein Flüstern, das die Zeit durchdringt,
Erinnerungen, die sich schwingen,
wie Echo in der leeren Halle,
schwer und doch von zarter Welle.
Die Welt dreht sich, doch hier steht sie,
in diesen Augenblicken fest,
wo Herz an Herz die Tiefe sucht,
und Worte sich ins Schweigen schmiegen.
Vergangenheit legt sanft den Schleier,
über Tage voller Licht,
doch im Schatten, da erstrahlt
ein leiser Funke voller Hoffnung.
Denn selbst in tiefster Trauerstille
klingt ein Hauch von neuem Leben,
und aus der Asche der Verlorenen
erhebt sich langsam leises Streben.
So bleibt in uns die Stille stehen,
und in ihr wächst das neue Sein,
in ihrem Schoß geborgen liegen
die Träume, die uns wieder freun.