Stil: Spirituell
Wenn die Welt in Flammen sinkt,
Und der Himmel schweigend brennt,
Wenn kein Vogel mehr singt,
Und die Zeit nicht weiter rennt.
In der Ferne dröhnt der Knall,
Doch hier herrscht nur noch Schweigen,
Die Luft ist schwer, metallisch-kall,
Kein Laut, nur Schatten zeigen.
Die Erde atmet tief und schwer,
Als trüge sie die Last der Welt,
Des Krieges Stille, trostlos leer,
Ein Schweigen, das den Schmerz erzählt.
Trümmer ragen gen Himmel weit,
Wie Mahnmale in kalter Nacht,
Vergangenheit und Gegenwart vereint,
Ein Werk des Menschen, voller Macht.
Einst war hier ein frohes Land,
Wo Lachen durch die Straßen zog,
Nun herrscht die Stille, unbewand,
Ein Schweigen, das wie Feuer wogt.
Die Sterne blicken ungerührt,
Sie haben alles schon gesehen,
Die Menschheit, die sich selbst verführt,
Die Hoffnung, die in Scherben gähnt.
Doch in der Stille wächst ein Keim,
Ein Funke, der nicht sterben will,
Menschlichkeit, noch schwach, doch rein,
Ein Traum von Frieden, sanft und still.
So lauschen wir der Stille laut,
In ihr liegt eine neue Zeit,
Der Krieg ein Schatten, kalt und grau,
Doch Hoffnung keimt im Samenleid.