Internet der Dunkelheit – Symbolisch

Stil: Symbolisch

Im Netz gefangen, ohne Licht,
Wo Schatten ihre Spiele treiben,
Verlorene Seelen, ohne Gesicht,
In dunklen Ecken sich schriftlos schreiben.

**Verse I: Die Lockung**

Ein Flimmern lockt aus tiefstem Grund,
Verheißungsvoller Datenrausch,
Wo Wahrheit sich in Lügen bund,
Und jeder Schritt ein lautlos Tausch.

Hier führen Stimmen, voller List,
Verheißungen an falschen Orten,
Ein Paradies, das niemand misst,
Wo Preis der Freiheit trägt die Toten.

**Verse II: Die Verwandlung**

Wer wagend tritt in diesen Raum,
Vergisst die Farben, die er kannte,
Wird Teil des großen Narrentraum,
Verleugnet das, was Leben plante.

Avatar der Dunkelheit,
Durch virtuelle Wellen gleitend,
Wer hier sich stellt dem schwarzen Kleid,
Ist sich der Wahrheit neidend.

**Verse III: Der Abgrund**

Doch in der Tiefe, still und kalt,
Erwacht die Einsamkeit in Flammen,
Wo keine Hoffnung mehr verhallt,
Und Seelen ihrer Ruhe entstammen.

Die Dunkelheit, ein Raubtier sacht,
Verzehrt die Träume, Stück für Stück,
Erzeugt aus Licht der Nacht die Macht,
In digitalem Glück und Unglück.

**Conclusion: Die Erlösung**

Doch wer erkannt den Seelenzwang,
Begreift das Spiel aus Nacht und Licht,
Der findet, zwischen Klang und Klang,
Sein wahres Ich, ein neues Gesicht.

Im Internet der Dunkelheit,
Wo Schatten ihre Spiele treiben,
Wächst Keim der Hoffnung, still und weit,
Kann sich das Licht der Freiheit schreiben.

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