Stil: Leicht
In der Dunkelheit der langen Nacht,
Wo die Sterne kaum noch funkeln,
Erhebt sich leise, fast gedacht,
Ein Traum, ein Hoffen, aus dem Dunkeln.
Die Welt ist voller Sorgen, groß,
Ein Meer aus Tränen und aus Schmerz.
Doch Hoffnung keimt, erbarmungslos,
Dringt sanft in jedes Menschenherz.
Ein Funke Licht, ein warmer Schein,
Die Morgenröte bricht hervor.
In hartem Stein, in kaltem Sein
Klingt Hoffnung wie ein leises Chor.
Das Brot, geteilt von fremder Hand,
Ein Lächeln, das die Wunden heilt,
Die Stimme, die uns Trost erfand,
Ein Traum, der sich durch Zeiten teilt.
Wo Angst und Zweifel fester sitz’n,
Erblüht ein Keim aus Zuversicht.
Und selbst, wenn wir die Hoffnung schwitz’n,
Vertraut der Welt ein neues Licht.
In strengen Fratzen, rauer Tat,
In jeder bitteren Begegnung,
Keimt Hoffnung, speist die Seelen satt
Und nährt die Glut der Lebendigung.
So wandern wir durch manche Nacht,
Wo Kälte unsere Wege pfad’t.
Ein Feuer, das stets Hoffnung macht,
Begleitet uns durch dunkle Saat.
Möge Hoffnung stets uns führen,
Auf Wegen, die wir schwer erblicken,
Uns neue Welten sanft berühren,
Und tiefer Glauben in uns sticken.
Denn Hoffnung ist das Band, das hält,
Wenn alles um uns zu zerbrechen droht.
Ein Licht, das uns am Leben hält,
Im Herzen, wo die Hoffnung wohnt.