Maschinen der Welt – Tiefgruendig

Stil: Tiefgruendig

Im Stahlgerippe pocht der Herzschlag, leise,
Maschinen singen Lieder der Mechanik, klar,
Durch Zahnräder fließt der Strom von Fleiß und Schweiß,
Ein Tanz aus Metall, aus Kontrolle und Gefahr.

Die Schwingen der Rotoren greifen nach dem Wind,
Unter ihnen beugt sich Erde, Wasser, Zeit,
Ein ständiges Versprechen zu durchdringen die Welt,
Die Elemente zu bändigen in der Dunkelheit.

Aus gläsernen Augen blitzen kalte Sterne,
Der Puls der Daten jagt durch Siliziumfäden,
Macht wächst aus Codes, aus dem stummen Kerne,
Die Geister der Schöpfung, die wir stählern beten.

Doch in ihrer Kraft liegt auch des Menschen Schmerz,
Ein Kampf zwischen Freiheit und der starren Last,
Im Takt der Maschinen schlägt ein müdes Herz,
Gefangen in der Kluft aus Zukunft und Vergangenheit.

Maschinen der Welt, ihr seid das Klirren der Geschichte,
Ein Echo von Träumen und gebrochener Ruh,
Im Wirbel der Zahnräder, der unendlichen Liste,
Erklingt unser Schrei: „Maschinen, was habt ihr vor?“

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