Stil: Tiefgruendig
Wenn die Schatten reisen, durch Nacht und Raum,
Die Dunkelheit zieht leise, wie ein stiller Traum.
Sie wandert von den Grenzen des Tages fort,
Erforscht die Weiten, sucht einen neuen Ort.
In der Abenddämmerung beginnt ihr Gang,
Wie ein umherziehender, mystischer Klang.
Die Farben verblassen, die Sonne sinkt nieder,
Und mit ihr das Licht, verlässt es uns wieder.
Über Berge und Täler, Städte und Seen,
Die Dunkelheit wandert, allein und schön.
Ein geheimnisvolles Band, ein dunkler Schleier,
Legt sich auf die Welt, als ewiger Freier.
Unter ihrem Mantel, ruhen die Träume,
Die Gedanken fließen, wie leise Ströme.
Im Schutz der Nacht, entfaltet sich Leben,
Geheimnisse, die der Tag niemals ergeben.
Die Stille trägt Geschichten, im Dunkel versteckt,
Von verlorenen Seelen, die keiner entdeckt.
Ein Flüstern der Nacht, so zart und still,
Ein Rufen der Sterne, so klar und schrill.
Doch mit jedem Morgen, zieht Dunkelheit fort,
Der Tag bricht an, an seinem gewohnten Ort.
Die Migration endet, der Schatten zieht weiter,
Bis die Nacht aufs Neue beginnt ihr Gezeiten.
So wandert die Dunkelheit, ewig und leise,
Begleitet von Träumen, in endloser Reise.
Ein Kommen und Gehen, ein ewiger Fluss,
Der die Welt umschließt, in einem sanften Kuss.