Migration der Seele – Nachdenklich

Stil: Nachdenklich

In der Stille der Nacht, der Wind weht sacht,
Ein Flüstern zieht durch die dunklen Räume,
Die Seele erhebt sich, entflieht der Heimat,
Auf der Suche nach neuen Träumen.

Der erste Schritt, ein federleichter Hauch,
Die Vergangenheit verblasst im Nebelschleier,
Erinnerungen, ein sanftes Rauch,
Die Seele sucht im Fernen ihr Feuer.

Durch Wellen der Zeit, durch das Meer der Gedanken,
Treibend auf Strömungen der Sehnsucht,
Die Seele zieht weiter, niemals zu verankern,
In der Ferne wartet die verborgene Wahrheit.

Berge und Täler, erschaffen aus Liebe,
Die Erde ruft, die Sterne geben Antwort,
Ein Tanz der Farben, ein Netz aus Trieben,
Die Seele wandert, wo Hoffnungen wohnen.

Doch was ist das Ziel, fragt das Herz beklommen,
Wo findet Ruhe der wandernde Geist?
Die Seele spricht: „Ich bin angekommen,
In der Umarmung, die ewiges Leben verheißt.“

Zurück bleibt die Stille, das Echo der Winde,
Die Seele ruht leise, die Suche vollbracht,
Die Welt dreht sich weiter, ihre Kraft nie schwinde,
Doch die Seele, sie bleibt, in unendlicher Nacht.

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