Migration der Welt – Hoffnungsvoll

Stil: Hoffnungsvoll

In einem Spiegel, weit und klar,
Zieht Leben seine Bahn durch Raum und Zeit,
Wo Grenzen schwinden, wird die Erde wahr,
Ein Fluss aus Seelen, der die Welt befreit.

#### Strophe I
Auf Winden segelt Hoffnung, leicht und kühn,
Verlässt das Land, das einst die Heimat war,
Die Träume flüstern in das Ungewisse hin,
Wo Zukunft lockt, doch bleibt die Angst so nah.

#### Strophe II
Ozeane der Erinnerungen tragen schwer,
Vergangenes schwimmt wie Treibholz mit dem Strom,
Ankerlose Herzen suchen rastlos mehr,
Ein neues Ufer, jenseits alten Gloms.

#### Strophe III
Die Wurzeln breiten sich im fremden Grund,
Wo Sprachen tanzen in vertrautem Klang,
In jedem Fremden wird Vertrautes kund,
Ein Mosaik aus Vielfalt, reich und lang.

#### Strophe IV
Und Einsamkeit, sie weicht der Menschenschar,
Die Lichter glühen hell im Dunkelmeer,
Ein Tapestry der Hoffnung, wunderbar,
Das Leben wandert weiter, immer weiter her.

#### Schluss
So fließt die Welt in stetem Wandel fort,
Die Züge der Geschichte ziehen weit,
Migration, der Menschheit altes Wort,
Ein ewiger Reigen in der Zeit.

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