Stil: Nachdenklich
In stiller Harmonie, das Rad sich dreht,
Ein ew’ger Tanz, der niemals stille steht.
Die Winde flüstern sanft durch Wälder weit,
Wo Licht und Schatten weben Raum und Zeit.
Der Morgen bricht, im Gold der ersten Strahl‘,
Erweckt das Land aus dunklem nächt’gem Schwall.
Die Flüsse rauschen, bahnen sich den Weg,
Durch Fels und Moos, wo jedes Leben schlägt.
Der Himmel wölbt sich blau in weiter Pracht,
Ein Meer aus Wolken zieht in steter Wacht.
Die Ordnung ruht in Zyklen, die besteh’n,
Im Wachsen, Welken, Kommen und Vergeh’n.
Die Blüten blüh’n, ein zartes Farbenmeer,
Und laden ein die Bienen, schwer und hehr.
Ein Lied erklingt aus tausend Kehlen rein,
Ein Chor der Schöpfung, voller Glanz und Schein.
Ob Sturm, ob Stille, alles hat sein Maß,
Gefügt in Harmonie, die immer war’s.
Die Sterne funkeln hoch am Firmament,
Ein Echo jener Ordnung, die uns trennt.
In dieser Ordnung liegt des Lebens Sinn,
Erst Chaos ward zur Harmonie darin.
Die große Hand, die alles lenkt und führt,
Hat in der Stille unser Sein berührt.
So wander‘ ich im Einklang mit dem Sein,
Des Lebens Melodie, mal laut, mal klein.
Die Ordnung der Natur, sie trägt mich fort,
Zu neuen Ufern, an einen andern Ort.