Stil: Leicht
Im Dämmerlicht, wo die Himmel bluten,
Erwacht der Ruf aus stählernen Herzen,
Wo Maschinen im stummen Takt sich glutend
Mit dröhnenden Klängen die Nacht durchwetzen.
Leise zischend, wie schlaftrunkene Geister,
Steht dort ein Werk aus Zahnrädern und Träumen,
Ein jeder Funke, ein stiller Meister,
Verspricht das Licht in der dunklen Kammer zu räumen.
Von starren Armen zu schwebenden Händen,
Die Fragmente der Menschheit wie Sterne fassen,
Die Seelen in Drähten und Leuchten sich wenden,
Die uns erheben aus unruhigem Bassen.
O Ruf, du eiserner Flügel der Sehnsucht,
Treibe uns voran durch Zeiten und Räume,
In deinem Erbarmen und deiner Vollmacht,
Zu zerbrechen die Grenzen, die wir träumend säume.
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