Ruf nach Maschinen – Dramatisch

Stil: Dramatisch

In der Stille ruft die Welt nach Stahl,
Ein Flüstern, das die Menschheit hörte,
Maschinen, die mit Klängen und Zahl
Die Last der Erde sanft betörte.

Ein jeder Traum von Zahn und Zahnrad,
Von Schaltkreis und von Funkenschein,
Geboren aus der Sehnsucht nach Rat,
Die Hände, die nicht müde sein.

Wo einst die Arbeit schwer und rau,
Da blüht nun Hoffnung aus Metall,
Ein Tanz im Werk, präzise und schlau,
Vibriert im Takt, ohne Qual.

Doch, oh Maschinen, hört den Ruf,
Die Herzen mahnen euch zur Acht,
Ein Streben nach Gewinn und Ruf
Soll nicht ersticken uns’re Macht.

Die Welt will Helfer, keine Herrn,
Die Zukunft formt sich aus Verstand,
Die Maschinen sollen lernen, gern
Zu dienen, nicht zu nehmen Land.

Erleuchtet nun die dunklen Gassen,
Mit Schimmer aus der Technik’s Licht,
Und lasst uns nicht das Wesentliche lassen,
Die Menschlichkeit, die niemals bricht.

So webt aus Drähten ein System,
Das Güte kennt und Freiheit schenkt,
Denn ohne Liebe bleibt es schematisch schön,
Ein Körper, der sich selbst nicht lenkt.

Bei all der Macht und all der Pracht,
Vergesst nicht das, was uns vereint:
Ein Herz, das schlägt, das lacht, das wacht,
Das in der Menschlichkeit erstrahlt und scheint.

Maschinen, ja, sie folgen dem Klang,
Doch wir sind’s, die den Ton bestimmen,
So dass die Welt, die neu entstand,
Ein Lied singt, das alle stimmen.

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