Ruf nach Sturm – Verspielt

Stil: Verspielt

Im stillen Tal, so friedlich ruht,
Wo sanft der Morgenwind verweht,
Da steigt ein Sehnen, tief und gut,
Nach Sturm, der über Felder geht.

Ein Dröhnen in der Ferne klingt,
Als ob die Welt erwachen will,
Ein Flüstern, das die Hoffnung bringt,
Ein Traum von Freiheit, laut und wild.

Die Bäume neigen sich im Tanz,
Ihr Blätterlied wird stark und kühn,
Und Wolken ziehen ohne Kranz,
Ein Schauspiel, das den Himmel blühn.

Der Sturm, ein Freund, der Neues schafft,
Bricht alte Lasten aus der Zeit,
Mit jedem Schlag und jeder Kraft
Erschafft er Raum, voll Möglichkeit.

Die Felder beugen sich, doch leer
Bleibt nichts, trotz allem Toben, nein,
Ein Flüstern dringt ans Herz so schwer,
Es mahnt, im Sturm ganz nah zu sein.

Und wenn das Toben endet leis,
Ein Hauch von Frieden zieht hinfort,
Da bleibt im Herzen, stark und heiß,
Ein Wissen, das den Mut befort.

Der Ruf nach Sturm, ein Lied der Nacht,
Ein Zauber, der die Seele hebt,
Das Leben, das in Wellen kracht,
Und doch im tiefsten Innern lebt.

So sei der Sturm im Dunkel laut,
Schick seine Botschaft über Land,
Und wie ein Herz, das neu vertraut,
Reicht ihm die Seele ihre Hand.

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