Ruf nach Trauer – Philosophisch

Stil: Philosophisch

In Schatten gehüllt, der Abend naht,
Ein einsamer Stern am Himmelszelt.
Das Herz, ein trotziges Wrack, so zart,
Ersehnt die Dunkelheit der Welt.

Die Zeit, sie schluchzt in leisen Tönen,
Ein Flüstern, das die Seele sucht.
In tiefen Abgründen, sachte Möhnen,
Verführt von Trauer, die uns bucht.

Auf Flügeln der Nacht, das Schweigen trägt,
Erhebt die Seelen, die verloren.
Ein Ruf, der durch das Dunkel schlägt,
Ein Lied aus Schmerz, so unerfroren.

Verweile, du süßer Melanchol,
Umhülle mich in schwärzester Pracht.
Im Herzen brennt der sehnende Groll,
In Tränen erkenne ich wahre Macht.

Die Stimme in mir, ein stiller Schrei,
Verfließt in der weiten Ungewissheit.
Doch tröste dich, Trauer, bald bin ich frei,
Bald bin eins mit deiner Zärtlichkeit.

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