Stil: Ruhig
Im Nebel der Erinnerungen, still und bleich,
Such‘ ich die Ruhe, ein sanftes Reich.
Die Schatten der Zeit, sie ziehen vorüber,
Flüsternd leise, immerzu, immer wieder.
Ein kleiner Vogel singt sein Lied,
Doch sein Klang, er driftet fort im Fluss der Zeit.
Ich hör‘ sein Rufen, es klingt so fremd,
Wie ein ferner Stern, der nicht mehr brennt.
Vergessen, oh Vergessen, trag‘ mich fort,
Hin zu einem unbekannten, stillen Ort.
Wo Träume nicht mehr lasten und Gedanken flieh’n,
Wo Seelen tanzen und Herzen glüh’n.
Die Farben verblassen, nur Grau bleibt zurück,
Doch in der Stille liegt etwas im Verborgenen—das Glück.
Ein Meer aus Nebel, das die Farben webt,
Und ein stiller Ort, der die Sorgen hebt.
Tränen der Vergangenheit fallen leise,
Wie Regen auf eine längst vergangene Reise.
Doch aus dem Grund erhebt sich Hoffnung neu,
Ein zartes Licht, das die Dunkelheit durchstreu‘.
Vergessen, oh Vergessen, öffne deine Tür,
Lass die Gedanken ziehen, hinein ins weite Geviert.
Fern in der Ferne, wo das Herz sich löst,
Und die Seele nichts als sich selbst ertröst‘.
Ein ruhiger Fluss, der alte Zeiten trägt,
Durch dessen Wasser die Erinnerung verfliegt und vergeht.
Wellen der Zeit, sie schwappen sacht,
In ihrem Tanz wird die Welt neu gemacht.
Vergessen, oh Vergessen, meine Stimme ruft,
Wie der Wind, der Sehnsucht sucht.
Im Schweigen blüht das Leben auf,
Geht seinen sanften, alten Lauf.
Ein Ort des Friedens, tief verborgen,
Wo keine Schatten mehr die Seele borgen.
Ein lichtes Land, wo Träume sich verlieren,
Und neue Wege für das Herz eröffnen Türen.
Vergessen, oh Vergessen, führ‘ mich fort,
Hin zu jenem stillen Ort.
Wo die Welt sich selbst vergisst,
Und der Frieden die Seele küsst.