Stil: Spirituell
In den Tiefen meiner Seele ruht,
Ein Drache, heiß, in dunkler Glut.
Vergangenheit, die niemals schweigt,
Die Wut, die durch die Adern steigt.
Ihre Stimme flüstert leise,
In einer längst vergess’nen Weise.
Schleier aus Erinnerungen,
An Schmerz, der nie verlogen.
Einst war der Pfad so klar und hell,
Bis Dunkelheit die Tage fäll’.
Vergangenes, was blutet fort,
Ach, es brennt an jedem Ort.
Höre das Rauschen der alten Lieder,
Von verlor’nen, trotzig Heldensieger.
Ihre Wut, ein Meer, das tost,
In Herzen, die sie nimmer los.
Doch in dieser stürm’gen Nacht,
Ist auch die Hoffnung wieder erwacht.
Ein Lichtstrahl bricht durch Risse klein,
Die Wut der Zeit lässt sich verzeih’n.
Die Schatten flüstern, weichen nun,
Im Angesicht der neuen Ruh’n.
Frieden finden, trotz der Pein,
Möge die Seele ruhig sein.
Denn die Vergangenheit ist ein Teil von Dir,
Doch ihre Ketten, sie brechen hier.
Wut, die uns einst trieb voran,
Legt sich zur Ruh, wo Heilung begann.
So steht im Morgenrot geschrieben,
Vergebung ist, was wir einst lieben.
Die Wut der Alten fließt davon,
Ein neuer Tag, ein neuer Ton.