Schatten der Armut – Dramatisch

Stil: Dramatisch

In finsteren Ecken der Stadt,
Wo der Mond kaum sein Licht noch hat,
Verbergen sich Schatten tief und schwer,
Erzählen Geschichten der Armut, leer.

Ein Kind spielt im Sand der Straße,
Sein Lächeln ein Hoffnungsschimmer,
Die Schuhe sind alt, die Kleidung fad,
Doch sein Geist tanzt immer weiter und immer.

Die Hände der Mutter sind rau und müde,
Ihr Blick verliert sich in fernen Welten,
Sie träumt von Tagen voll Sonnengüte,
Wo Sorgen nicht wie Steine die Seele quälen.

Der alte Mann, das Leben geformt,
Mit Falten, die Geschichten tragen,
Im Park sitzt er, vom Wind umschwärmt,
Fragt die Vögel, wohin soll er klagen?

Die Nacht bricht ein mit sanftem Tuch,
Ein Mantel, der die Stadt umschließt,
In Dunkelheit wird jedes Fluch
Zu einem Seufzen, das Hoffnung gießt.

Die Schatten flüstern leis und klar:
„Wir sind hier, doch hör uns gut,
Ein jeder hat an einem Tag
Die Kraft, zu finden seinen Mut.“

Durch Mauern und Grenzen, durch starre Zeit,
In Herzen lebt der Traum verborgen,
Dass eines Tages die Sonne befreit
Die Schatten von Armut und all ihren Sorgen.

Auf Blättern tanzt der Wind sein Lied,
Im Lächeln ein Neuanfang thront,
Die Schatten von Armut ziehen bald fort,
Ein Morgen kommt, der golden wohnt.

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