Stil: Tiefgruendig
In Nebel gehüllt, des Herzens schwere Last,
Wo alte Zeiten flüstern, die nie vergeh’n,
Ein Flügel der Sehnsucht, im Morgen verblasst,
Trägt Tränen des Gestern, von Kummer durchweht.
Wie leise Melodien auf einsamem Pfad,
Erklingen die Stunden, vergangen und kalt.
Im Tanz der Vergänglichkeit, ruht die Nacht,
Schwärmt die Seele durch Räume, verloren und alt.
Die Stimme der Stille, ein Echo der Zeit,
Erinnerung hallt, wie der Wind im Geäst.
Ein Seufzen der Hoffnung, so zart und so weit,
Gezeugt aus dem Schmerz, den die Liebe verlässt.
Oh, Schatten der Erinnerung, dein Zepter so schwer,
Umhüllt meine Träume, mit Schmerz und mit Lust.
Ein Schrei, der sich windet, im Dunkel umher,
In Trauer gebettet, ruht die alte Brust.