Stil: Melancholisch
In Nebeln hängt die Zukunft schwer,
Ein Schatten, der die Seele trübt,
Mit bangem Blick blickt jeder leer,
Die Hoffnung, die der Zweifel liebt.
Des Schicksals ungeschrieb’nes Blatt,
Ein Sturm aus Fragen, wirbelt wild,
Die Schritte in der Nacht sind glatt,
Vom Wispern, das die Angst erfüllt.
Die Sterne, einst vertraut und klar,
Verhüllt von Dunst, so fern und stumm,
Die Zeit ein Dieb, sie raubt das Jahr,
Und schweigend ruht der Lebensbaum.
Doch in der Düsternis ein Licht,
Ein Funken, klein, doch voller Kraft,
Der Zukunft Angst verdämmert nicht,
Wo Mut die schweren Schatten schafft.
Vertrauen, ein zartes Band,
Geflochten aus der Hoffnung Hand,
In Morgenröte liegen Träume,
Die Angst ertrinkt im Meer der Räume.
★★★★★